STOP PALMÖL

REFERENDUM GEGEN DAS FREIHANDELSABKOMMEN MIT INDONESIEN

Warum wir das Referendum ergreifen?

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Palmöl wird in Monokulturen und unter Einsatz von giftigen Pestiziden, Kinder- und Zwangsarbeit sowie miserablen Arbeitsbedingungen angebaut. Riesige Flächen des artenreichen Regenwaldes werden dafür unwiederbringlich zerstört. Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Indigene werden von ihrem Land vertrieben. Es gibt kein nachhaltiges Palmöl.

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In jedem zweiten Produkt findet sich Palmöl. Extrem billig produziert führt der Import zu unlauterem Wettbewerb zu unseren einheimischen Pflanzenölen. Die weltweite Nachfrage heizt den Verbrauch weiter an.

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Während wir in der Schweiz hinsichtlich Umweltschutz, Tierwohl und Biodiversität hohe Anforderungen stellen, widersprechen die Verhältnisse in Indonesien völlig unseren Ansprüchen.

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Der Welthandel hat die Umweltzerstörung angetrieben. Angesichts der Klimakrise müssen Gütertransporte eingeschränkt werden. Der Freihandel hat in den meisten Ländern weder den Wohlstand noch die Lebensqualität erhöht und dient alleinig den wirtschaftlichen Interessen multinationaler Konzerne.

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Wie in allen Freihandelsabkommen fehlen wirksame Kontrollmechanismen, Sanktionsmöglichkeiten und die Verbindlichkeit. Regelverstösse gegen Menschen- und Arbeitsrechte, Klima- und Umweltschutz sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Damit verkommt die ins Feld geführte Nachhaltigkeit zur Makulatur.

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Sehr bald werden wir uns ebenfalls über die Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur, sowie Malaysia auseinandersetzen müssen. Es ist richtig und strategisch wichtig, jetzt das Referendum zu unterstützen. Damit setzen wir ein Zeichen für einen fairen und gerechten Welthandel!

Wir haben keine Zeit zu verlieren!

Wer das Referendum gegen das Freihandelsabkommen unterstützt?

Wir sind ein zivilgesellschaftliches und bäuerliches Bündnis, angestossen durch den Bio-Winzer Willy Cretegny aus Genf. Das Referendum wird bisher getragen von: Uniterre, Multiwatch, Incomindios, Agrisodu, Grassrooted, Agrarinfo, Partei der Arbeit, SolidaritéS, Nouveau Radical, Bioforum, Longo Maï, Solidarité sans frontières, JUSO, Tier im Fokus, Kleinbauern-Vereinigung, Bäuerliches Zentrum Schweiz, Grüne Partei Genf, Klimastreik Waadt, FIAN Schweiz, Collectif BreakFree Schweiz, Fédération Romande d’Agriculture Contractuelle de Proximité (FRACP), SP Genf, Junge Grüne Schweiz, Grüne Partei Waadt, Grüne Partei Freiburg, Centre Europe – Tiers Monde (CETIM), Fédération Syndicale SUD, Slow Food Schweiz, Chrétiens au travail, BastA! Basels starke Alternative, Alternative Linke Bern, Die Gewerkschaft im Service public VPOD, Sozialdemokratische Partei Neuenburg und Grüne Partei Jura.

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Nauru, Papua und die Menschenrechte

@radiorabe besuchte zwei Inseln im Südpazifik: In Naura tritt Australien die Rechte von Geflüchteten mit Füssen. In West-Papua (Indonesien) kommt die Palmöl-Produktion vor den Interessen der lokalen Bevölkerung:
https://rabe.ch/2018/10/15/menschenrechtsverletzungen-in-nauru-und-papua/?fbclid=IwAR2kgkllxog-BoSY3MGvy0hQSjklgOKZz7uN-5Cg2SnMISymyU-TXExI-jM

Hier gehts zu einem lesenswerten und fundierten Artikel auf dem Blog Heidis Mist!

https://heidismist.wordpress.com/2020/02/16/heidi-empfiehlt-referendum-stop-palmoel-unterschreiben/

«Die #Schweiz hat bei den Ölsaaten einen Selbstversorgungsgrad von 35%. Es ist ökologisch und volkswirtschaftlich sinnvoll, dass dieses inländische Produktionsniveau erhalten bleibt.»

Rudi Berli, @Uniterre2.

Ganzes Interview lesen: https://nein-zum-freihandel.ch/de/warum-das-billige-palmoel-unsere-einheimische-oelproduktion-konkurriert/

«Der ganze Zwang, den Grenzschutz für landwirtschaftliche Produkte aufzuheben ist letztlich hausgemacht und wird der #Schweiz im Moment von keinem Land aufgezwungen.»

Mathias Binswanger @goldmannerdmann

Ganzes Interview lesen: https://nein-zum-freihandel.ch/de/kritik-am-freihandel-mit-agrarguetern/

«Die Steigerung der Palmölimporte in die #Schweiz kommt weder der lokalen Landwirtschaft zugute, (...) noch den Konsument*innen, die nach nachhaltigen Produkten streben.» Lisa Mazzone, Ständerätin aus dem Kanton Genf.
Ganzes Interview lesen:
https://nein-zum-freihandel.ch/de/die-grenzen-des-wachstums-liegen-direkt-vor-unseren-augen/

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UNTERSCHREIBEN

Das Parlament hat dem Freihandelsabkommen mit Indonesien am 20. Dezember 2019 zugestimmt. Und dies obwohl in Indonesien massive Abholzung und Brandrodungen, Kinder- und Zwangsarbeit, der Einsatz von giftigen Pestiziden und die Vertreibung von tausenden Kleinbäuer*innen und Indigener die Regel sind.

Wir treten darum gegen ein Freihandelsabkommen mit Indonesien an, das uns für nachhaltig verkauft wird. Wir verstehen aber unter Nachhaltigkeit, dass es soziale Sicherheit und faire Arbeitsbedingungen gewährleistet werden, dass die Umwelt und insbesondere der Regenwald geschützt und dem Boden und den Menschen Sorge getragen wird.

Das Freihandelsabkommen überzeugt nicht. Deshalb sagen wir Nein und zeigen der indonesischen und der schweizerischen Regierung: Nicht mit uns!

Wir wagen das Unmögliche und lancieren das erste Referendum gegen ein Freihandelsabkommen in der Schweiz. Unterstützen Sie uns jetzt und unterschreiben Sie das Referendum!

Die Referendumsfrist läuft am 9. April 2020 ab. Bitte senden Sie den ausgefüllten Bogen unverzüglich oder bis spätestens den 20. März 2020 zurück.

Machen Sie es möglich! Herzlichen Dank.

UNTERSCHRIFTEN SAMMELN

Wir setzen auf Ihre Hilfe bei der Unterschriftensammlung! Mit dem untenstehenden Formular können Sie uns mitteilen, wie viele Unterschriften Sie denken, dass Sie sammeln können.

SPENDEN

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Die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien wird über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern finanziert. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

UNITERRE Vermerk: Stop Palmöl
IBAN: CH51 8080 8001 7187 4383 5

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