Das Parlament hat dem Freihandelsabkommen mit Indonesien am 20. Dezember 2019 zugestimmt. Und dies obwohl in Indonesien massive Abholzung und Brandrodungen, Kinder- und Zwangsarbeit, der Einsatz von giftigen Pestiziden und die Vertreibung von tausenden Kleinbäuer*innen und Indigener die Regel sind.

Wir treten darum gegen ein Freihandelsabkommen mit Indonesien an, das uns für nachhaltig verkauft wird. Wir verstehen aber unter Nachhaltigkeit, dass es soziale Sicherheit und faire Arbeitsbedingungen gewährleistet werden, dass die Umwelt und insbesondere der Regenwald geschützt und dem Boden und den Menschen Sorge getragen wird.

Das Freihandelsabkommen überzeugt nicht. Deshalb sagen wir Nein und zeigen der indonesischen und der schweizerischen Regierung: Nicht mit uns!

Wir wagen das Unmögliche und lancieren das erste Referendum gegen ein Freihandelsabkommen in der Schweiz.

Die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen das Freihandelsabkommen wird per sofort gestoppt! Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus hat der Bundesrat am 18. März 2020 beschlossen, die Fristen für eidgenössische Volksbegehren ruhen zu lassen. Dies gilt bis zum 31. Mai 2020 um 24 Uhr und tritt am Samstag, 21. März ab 7 Uhr in Kraft. Wir konnten bis heute über 46’000 Unterschriften sammeln. Herzlichen Dank für euer Verständnis, die Unterstützung und hebet Sorg!

Machen Sie es möglich! Herzlichen Dank.

Warum wir das Referendum ergreifen?

1

Palmöl wird in Monokulturen und unter Einsatz von giftigen Pestiziden, Kinder- und Zwangsarbeit sowie miserablen Arbeitsbedingungen angebaut. Riesige Flächen des artenreichen Regenwaldes werden dafür unwiederbringlich zerstört. Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Indigene werden von ihrem Land vertrieben. Es gibt kein nachhaltiges Palmöl.

2

In jedem zweiten Produkt findet sich Palmöl. Extrem billig produziert führt der Import zu unlauterem Wettbewerb zu unseren einheimischen Pflanzenölen. Die weltweite Nachfrage heizt den Verbrauch weiter an.

3

Während wir in der Schweiz hinsichtlich Umweltschutz, Tierwohl und Biodiversität hohe Anforderungen stellen, widersprechen die Verhältnisse in Indonesien völlig unseren Ansprüchen.

4

Der Welthandel hat die Umweltzerstörung angetrieben. Angesichts der Klimakrise müssen Gütertransporte eingeschränkt werden. Der Freihandel hat in den meisten Ländern weder den Wohlstand noch die Lebensqualität erhöht und dient alleinig den wirtschaftlichen Interessen multinationaler Konzerne.

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Wie in allen Freihandelsabkommen fehlen wirksame Kontrollmechanismen, Sanktionsmöglichkeiten und die Verbindlichkeit. Regelverstösse gegen Menschen- und Arbeitsrechte, Klima- und Umweltschutz sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Damit verkommt die ins Feld geführte Nachhaltigkeit zur Makulatur.

6

Sehr bald werden wir uns ebenfalls über die Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur, sowie Malaysia auseinandersetzen müssen. Es ist richtig und strategisch wichtig, jetzt das Referendum zu unterstützen. Damit setzen wir ein Zeichen für einen fairen und gerechten Welthandel!

Wir haben keine Zeit zu verlieren!

Wer das Referendum gegen das Freihandelsabkommen unterstützt?

Wir sind ein zivilgesellschaftliches und bäuerliches Bündnis, angestossen durch den Bio-Winzer Willy Cretegny aus Genf. Das Referendum wird bisher getragen von: Uniterre, Multiwatch, Incomindios, Agrisodu, Grassrooted, Agrarinfo, Partei der Arbeit, SolidaritéS, Nouveau Radical, Bioforum, Longo Maï, Solidarité sans frontières, JUSO, Tier im Fokus, Kleinbauern-Vereinigung, Bäuerliches Zentrum Schweiz, Grüne Partei Genf, Klimastreik Waadt, FIAN Schweiz, Collectif BreakFree Schweiz, Fédération Romande d’Agriculture Contractuelle de Proximité (FRACP), SP Genf, Junge Grüne Schweiz, Grüne Partei Waadt, Grüne Partei Freiburg, Centre Europe – Tiers Monde (CETIM), Fédération Syndicale SUD, Slow Food Schweiz, Chrétiens au travail, BastA! Basels starke Alternative, Alternative Linke Bern, Die Gewerkschaft im Service public VPOD, Sozialdemokratische Partei Neuenburg, Grüne Partei Jura, Vision 2035, FIAN Schweiz, ATTAC Schweiz, Árbol Conrazón und Magasins du Monde.

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1 week ago

Stopp Palmöl

"Für Lebensmittel und Konsumgüter wird weiter abgeholzt. Entwaldungsfreie Lieferketten gibt es quasi nicht"

www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Rettung-des-Regenwalds-Mit-Selbstverpflichtungen-eher-nicht
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3 weeks ago

Stopp Palmöl

Aufgrund des Coronavirus hat der Bundesrat beschlossen, dass die Sammelfristen für Referenden während einer begrenzten Zeit stillstehen sollen. Sobald die Unterschriftensammlung fortgesetzt wird, werden wir an dieser Stelle informieren.

Mehr Infos zum Referendum Stopp Palmöl: stop-palmoel.ch
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3 weeks ago

Stopp Palmöl

Merci an alle die das Referendum Stopp Palmöl unterstützen! Heute haben wir 40'112 Unterschriften erreicht. Geben wir nochmals alle Gas und dann schaffen wir es gemeinsam! Bitte teilt unsere Inhalte nochmals auf den Social Medien!

Mehr Infos: stop-palmoel.ch

Uniterre Für eine nachhaltige Landwirtschaft, Uniterre Une Agriculture Durable, Multiwatch, Incomindios Switzerland, Agrisodu, Grassrooted, agrar-info.ch, PdAS Iletisim, solidaritéS, Nouveau Radical, Bioforum Schweiz, Longo Maï, Solidarité sans frontières, JUSO Schweiz, tier-im-fokus.ch (tif), Kleinbauern-Vereinigung / Ass. des petits paysans, Bäuerliches Zentrum Schweiz, Les Verts Genevois, Klimastreik Waadt, FIAN International Suisse / Schweiz, Collectif Breakfree Suisse, Fédération Romande d'Agriculture Contractuelle de proximité, FRACP - Fédération Romande d'Agriculture Contractuelle de Proximité, Parti socialiste genevois, Junge Grüne Schweiz, Les Verts vaudois, Les Verts fribourgeois - Grüne Kanton Freiburg, Centre Europe - Tiers Monde (CETIM), Fédération Syndicale SUD, Slow Food Schweiz, Chrétiens au travail, BastA! - Basels starke Alternative, Alternative Linke Bern, VPOD Schweiz, Parti Socialiste Neuchâtelois, Les Verts Jurassiens, Vision2035, Attac Schweiz, Árbol Conrazón, Wecollect
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4 weeks ago

Stopp Palmöl

"Ist der Anbau von Palmöl in Indonesien nachhaltig?" Interessanter Artikel aus "Politik und Kultur", die Zeitschrift des Bioforum Schweiz. ... See MoreSee Less

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"Für Lebensmittel und Konsumgüter wird weiter abgeholzt. Entwaldungsfreie Lieferketten gibt es quasi nicht." Interessanter Artikel auf @infosperber
https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Rettung-des-Regenwalds-Mit-Selbstverpflichtungen-eher-nicht

«Die Wirtschaftssysteme werden auf die Bedürfnisse des internationalen Handels ausgerichtet und nicht auf die Entwicklung der lokalen Wirtschaft.»

Amanda Ioset, Generalsekretärin von Solidarité sans frontières.

Ganzes Interview lesen: https://nein-zum-freihandel.ch/de/die-beendigung-der-neoliberalen-globalisierung/

Die Unterschriftensammlung wird ab Samstag 21. März 7h bis zum 31. Mai 2020 um 24h gestoppt. Wir konnten bis heute über 46’000 Unterschriften sammeln. Herzlichen Dank für euer Verständnis, die Unterstützung und hebet Sorg!
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78503.html

Die Unterschriftensammlung für das Referendum @StoppPalmoel gegen das Freihandelsabkommen wird per sofort gestoppt! Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus hat der @Bundesrat_CH am 18. März 2020 beschlossen, die Fristen für eidgenössische Volksbegehren ruhen zu lassen.

STOP PALMÖL!
Das Parlament hat dem Freihandelsabkommen mit Indonesien zugestimmt. Das Wirtschaftsabkommen überzeugt nicht. Deshalb sagen wir Nein. Nicht mit uns!

Weitere Infos: https://stop-palmoel.ch

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Die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien wird über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern finanziert. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Banque Raiffeisen Broye Vully Lacs
1564 Domdidier
IBAN: CH51 8080 8001 7187 4383 5

Zahlungszweck: Stop Palmöl

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Av. du Grammont 9
1007 Lausanne

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